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Land und Leute für zu Hause (Word 6.0)

Das Land

Zorac’quan, das Land im Süden der Mittellande, wird auch “das goldene Zorac’quan” genannt. Wer nun jedoch Reichtum vermutet oder in der Erde verborgene Schätze, wird enttäuscht sein, Zorac’quan birgt nur wenig Gold und auch der Reichtum des Landes ist nicht übermäßig. Der Beiname “das Goldene” rührt her von den gewaltigen Getreidefeldern, die ganze Landstriche überziehen, weshalb Zorac’quan auch “die Kornkammer des Südens” genannt wird.

Doch neben dem Getreide wird Zorac’quan auch sonst vor allem von der Landwirtschaft dominiert. So ist es kein Wunder, dass die über 40.000 Einwohner Zorac’quans, die Zoran, sich außer in der Hauptstadt Freyersbrücken nur in wenigen Städten angesiedelt haben, sondern in einigen Dörfern, ein paar Burgen und vor allem in den adligen Gutshöfen leben.

Das Land war bis vor kurzem streng aristokratisch regiert, die Adelsfamilien hatten die alleinige Macht, der weit überwiegende Teil der Bevölkerung jedoch lebte in Sklaverei und hatte die Aufgabe, die gewaltigen adligen Güter zu bestellen. Doch dann, im Jahre 1200, verstarb der alte Herrscher des Landes, der Edle, und ein neuer, junger Edler, Hadrian I. übernahm die Macht. Seine Ideen stürzten das Land in Chaos: Er erließ strikte Order, dass alle Sklaven freizulassen seien und Arbeitskräfte zukünftig freiwillig und gegen Entlohnung arbeiten sollten. Diese Order, die er mehr oder minder mit Gewalt durchsetzen musste, führte dazu, dass einige Adlige das Land verließen oder inhaftiert wurden und dass nun Tausende der ehemaligen Sklaven durch Zorac’quan ziehen, auf der Suche nach einer neuen Heimat. Und auch die Wirtschaft des Landes ist zusammen gebrochen: Echtes Geld ist kaum noch im Umlauf, da der Edle es braucht, um den Erhalt und Ausbau des Militärs zu bezahlen und statt dessen Schuldverschreibungen ausgegeben hat. Doch ob diese tatsächlich eines Tages am Hofe wieder gegen echtes Geld eingetauscht werden können, ist ungewiss.

 

Geographie

Zorac’quan wird auf drei Seiten vom Meer umschlossen, die nördliche Grenze bildet der Fluss Tamas und sein Nebenfluß, die Mawl. Im Nordwesten schließt sich die Hochebene von Xa an. Zu Zorac'quan gehört zudem seit Alters her auf der anderen Seite der Tamasmündung Orlund, auch Sklavburg genannt.

In der Bucht der Tamasmündung liegen auch die Keiffelinseln. Die Blutinsel liegt an der Südküste Zorac’quans, woher diese ihren Namen hat, weiß jedoch niemand mehr.

Von Westen nach Süden ziehen sich die Rothhügel, in denen, vor allem im Zentrum Zorac’quans, Eisen und andere Metalle abgebaut werden.

Im Nordosten des Landes liegen die Nordhöhen mit Zorac’quans höchster Erhebung, dem Rosskopf, der sich etwa 350 Meter über das Meer erhebt.

Zwei Flüsse durchziehen das Land, die Ise, die in die Tamas mündet und die Zocra, die im Süden des Landes ins Meer fließt, an ihrer Mündung liegt auch  Freyersbrücken, die Hauptstadt Zorac’quans.

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Herrschaft

An der Spitze Zorac’quans steht der ‚Edle' als oberster Lehnsherr und Herrscher. Ihm zur Seite steht der ‚Hohe Rat', der aus den Markgrafen besteht, dem ‚Prinz', d.h. dem Thronfolger des Edlen und Beratern, die der Edle berufen kann und die den Titel ‚Graf' tragen. Die Mitglieder des Hohen Rates beraten den Edlen und können von ihm Aufgaben übertragen bekommen, wie die Leitung der Staatskasse oder des Militärs.

Darunter gab es bisher den ‚Adelskonvent', der von den Mitgliedern des Hohen Rates einberufen werden konnte, um schwerwiegende Fragen zu beraten. Er bestand aus den Oberhäuptern aller adligen Familien, d.h. dem Edlen, den Markgrafen, den Reichsvögten und den Freiherren. Nach dem Willen des neuen Edlen soll der Konvent in einen ‚Senat' umgewandelt werden, dem neben den bisherigen Mitgliedern die doppelte Zahl vom Volk gewählte Vertreter angehören. Der neue Senat soll dazu das alleinige Recht erhalten, Gesetze zu erlassen und zu ändern

Gesellschaft und Religion

Die Gesellschaft Zorac’quans war und ist, vereinfacht gesagt, in zwei Teile gespalten:

l Der kleinere Teil der Gesellschaft, das sind die Adligen, die Magier, die meisten Freien im Lande und geringe Teile der Sklaven. Die Freien sind meist mehr oder minder wohlhabend, es handelt sich um Händler, Gelehrte, Handwerker, deren Familien bereits seit Generationen aus der Sklaverei entkommen sind oder deren Familien ihren früheren Adelstitel verloren haben. Und auch einige der Sklaven müssen zu diesem Teil der Gesellschaft gezählt werden, weil sie aufgrund ihrer Aufgabe höherstehend und abgegrenzt von den anderen Sklaven waren oder weil sie, meist aufgrund der Zugehörigkeit zu einer anderen Rasse, einen großen Teil ihrer ursprünglichen Lebensart beibehielten und diese nicht in die Kultur der anderen Sklaven aufging.

Dieser Teil der Gesellschaft zeichnet sich durch ein breites Spektrum an Denk- und Lebensweisen aus. Die Elfen haben viel ihrer eigenen Kultur behalten, die meisten Adligen sind stolz und standen hinter der Sklavenhaltung. Doch im allgemeinen finden sich in der menschlichen Bevölkerung viele Unterschiede, je nach Herkunftsort, Beruf und Gemüt des einzelnen. So gibt es z.B. in Zorac’quan keinen festen Pantheon, sondern es werden verschiedene kleinere Orden unterschiedlicher Gottheiten als gleichwertig nebeneinander stehend akzeptiert, solange der Orden gesetzes- und landestreu bleibt. So werden z.B. der Chaosgott Cyran, die Schutzgöttin der Magier Riyuna oder der friedensstiftende Dysan verehrt. Religionsfeindschaften oder gar -kriege sind daher in Zorac’quan kaum denkbar. “Glauben ist Privatsache” heißt es und die Religion ist mit der staatlichen Ordnung keinerlei Verbindung eingegangen, auch wenn der neue Edle Hadrian vom jungen Dysanorden zu seinen freiheitlichen Ideen inspiriert wurde.

l Der andere Teil der Gesellschaft Zorac’quans besteht vor allem aus dem Großteil der Sklaven, darunter auch diejenigen, die man ‘Maroons’ nennt, die entlaufen sind und versteckt in den Wäldern leben. Dazu gehören aber auch die ärmeren Freien, die mittellos als Tagelöhner ihr Dasein fristeten. Ihre Lebensweise wird ‚Siervaron' genannt, was Gelehrte oft als ‚Sklavenkultur' übersetzen, was den Begriff jedoch nicht umfassend genug wiedergibt. Siervaron ist entstanden durch die unterschiedlichen Kulturen, die von Sklaven aus allen Ländern nach Zorac’quan gebracht wurden und die dann, in der Sklaverei, miteinander verschmolzen. Daher lehnt Siervaron andere Religionen und Kulturen selten ab, sondern beginnt, sie zu integrieren.

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Lebensart

Die typische Lebensart in Zorac’quan sah bis vor kurzem so aus: Ein gewaltig großes Gebiet gehört einer adligen Familie, an ihrer Spitze ein Freiherr. Diese Familie hat einen Gutshof auf ihrem Besitz, auf der die Familie, zu der Großeltern, Eltern und Kinder, Enkel, Neffen und Nichten, Tanten, Onkel und weitere Verwandte gehören. Ein Teil der Erwachsenen ist in die Bewirtschaftung des Hofes eingebunden, d.h. vor allem dafür zu sorgen, wo wann wie viele Sklaven wie eingesetzt werden. Die meisten der männlichen Erwachsenen sind jedoch hin und wieder abwesend, um den regelmäßigen Waffenübungen nachzugehen, zu denen sie für das Militär verpflichtet sind. Oft ist auch einer der erwachsenen Söhne Mitglied der ‘silbernen Faust’, der Eliteritter, oder der ‘Ruyan Vé’, der Magier, wodurch er zwar der Stolz der Familie, aber auch meist abwesend ist. Auf dem Herrenhof leben zudem oft ein paar Freie, meist Handwerker oder Sklavenaufseher. Ist die Familie wohlhabend genug oder stammt er aus der Familie, kommt zuweilen noch ein Magier hinzu, der den Freiherrn berät und hilft, die Sklaven in Schach zu halten. Auf dem Gutshof arbeiten weiterhin stets noch Sklaven als Hausdiener oder -mädchen und für ähnliche Dienste.

Das Land der Familie ist zu großen Teilen mit Wald überzogen, aber auch großen Gebieten Anbaufläche, auf der Getreide, Raps und andere Nutzpflanzen angebaut werden, oft gibt es auch Weideflächen für Nutzvieh. Auf dem Land gibt es meist ein paar besondere Gebäude. Vielleicht hat die Familie ein Stück des Landes einem der Orden im Lande überlassen, so dass diese dort eine Abtei bauen konnten, vielleicht gibt es eine Mühle, die von einem Freien oder Sklaven bewirtschaftet wird. Der Großteil der Sklaven jedoch lebt, oft zu mehreren Dutzenden oder gar Hunderten, in Baracken oder Hüttendörfern, dabei einige Aufseher. Diese Unterkünfte sind über das Land verteilt und die Sklaven arbeiten den Tag lang an der Bewirtschaftung des Landes.

Dies war die am häufigsten praktizierte Lebensweise, doch gab da auch weite Unterschiede, nach der Region, vor allem aber dort, wo es eine der wenigen größeren Ansiedlungen oder gar Städte gab. Denn hier ballten sich Freie, oft gar mehrere Adelsfamilien und es gab Vergnügungen, die auf dem Lande nicht üblich waren, Kneipen, Bordelle, Badehäuser, Sportplätze. Die meisten Landadligen waren bekannt für Ehrenhaftigkeit, Gradlinigkeit, Direktheit, die Adligen in den Städten waren jedoch oft durchtriebener, dekadenter. Manche nutzten ihre Macht über die Sklaven bis auf Äußerste aus, sammelten seltene Sklaven, ließen sie den Adel auf vielfältige Weise unterhalten, gar miteinander kämpfen. Alles Dinge, die den Landadel zutiefst anekelten.

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Rassen

Der Großteil der Zoran sind menschlich und die Menschen sind, soweit man weiß, auch die ursprüngliche Bevölkerung Zorac’quans. Doch neben den Menschen sind als Sklaven sehr viele verschiedene Lebewesen ins Land gebracht worden, so dass sich fast alle Rassen im Lande wiederfinden, wenn auch die meisten in nur sehr geringen Zahlen. Seltener sind dagegen nichtmenschliche Wesen als Freie nach Zorac’quan gekommen, häufiger ist es jedoch geschehen, dass nichtmenschliche Wesen aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten die Freiheit erlangten und ihre freien Nachkommen in Zorac’quan geblieben sind.

Einige Rassen sollten jedoch noch speziell erwähnt werden:

Den Elfen, von denen es inzwischen eine nicht unbedeutende Anzahl gibt, ist vom Edlen Hadrian ist die Provinz, die die Menschen Tiefengrund nennen, zur Selbstverwaltung überantwortet worden und viele von ihnen haben begonnen, sich dort anzusiedeln.

Die Tarankir, von denen es wohl nur noch wenige gibt, die sämtlich in Zorac’quan leben und die sich durch große geistige und physische Fähigkeiten auszeichnen. Sie waren  meist in militärischen Hilfstruppen eingesetzt, die in der neuen ‘Legion’ aufgegangen sind, viele von ihnen haben sich jedoch der persönlichen Leibwache des Edlen angeschlossen.

Magier - die Ruyan Vé

Die magisch Begabten des Landes, vor allem diejenigen, die von Adel und Freien abstammten, haben einen hohen Stand in Zorac’quan. Schon in jungen Jahren werden sie auf die Akademie der ‘Ruyan Vé’ gebracht, um dort in die arkanen Künste eingewiesen zu werden. Ihre Aufgabe im Lande war es bisher vor allem, auf den Gütern die Adligen zu schützen, die bestehende Ordnung zu bewahren und Gefahren und Problemen mit Sklaven entgegen zu wirken und vorzubeugen.

Dementsprechend werden die Magier der Akademie vom Stande her mindestens ebenso hoch angesehen wie die Adligen und bei den Sklaven gefürchtet.

Ihren Sitz hat die Akademie in der Provinz Telquana, die seit langen Zeiten ihnen untersteht. Als Schutzgöttin verehren sie Riyuna, deren Symbol die Harlequinmaske ist. Dass die ‘Ruyan Vé’ sich auf die Seite des neuen Edlen gestellt hat, überraschte manche, vor allem die Sklaven, die den Magiern wohl jede Bösartigkeit zugetraut hätten.

Doch mittlerweil gibt es auch unabhängige Magier im Lande, da einige Magier der Akademie es vorzogen ihre  Lehrling selbst zu erwählen und sie privat zu unterrichten. Dennoch muß jeder magiebefähigte Einwohner des Landes bei der Akademie gemeldet sein.

 

Militär

Das Militär Zorac’quans besteht vor aus dem Heer, das gebildet wird aus den kampffähigen männlichen Adligen. Sein Kern ist die ‘silberne Faust’, eine Eliteeinheit, ausgebildet, um schnell und schlagkräftig eingreifen zu können. Weiter gibt es die Seesöldner, bezahlte Schiffer und Kämpfer, die im Ausland angeworben wurden und die mit ihren Schiffen die Küsten Zorac’quans bewachen. Sie haben jedoch nur das Recht, die Häfen zu betreten.

Neu gebildet wurde die ‘Legion’, in die ehemalige Sklaven angeworben werden, um die gefährdete Ordnung und Sicherheit im Land aufrecht zu erhalten. Die Legion ist noch im steten Wachsen begriffen, frühere, kleinere Sklavenhilfstruppen gehen in der Legion auf

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